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Was ist eine Skoliose?
Als Skoliose bezeichnet man eine angeborene oder erworbene seitliche Verbiegung der Wirbelsäule mit Rotation (Verdrehung) der Wirbelkörper. Die Deformierung der Wirbelsäule führt zu Formveränderungen des Brustkorbs mit der Ausbildung eines Rippenbuckels und Lendenwulstes sowie einer Verdrehung des Schultergürtels zum Becken.
20% der Skoliosen haben eine bekannte Ursache, wie z.B. Wirbelfehlbildungen, Veränderungen der Knochenstruktur, Muskel- oder Nervenerkrankungen, strahlungsbedingte Wirbelsäulenveränderungen. Bei 80% der Skoliosen, den so genannten "idiopatischen Skoliosen", ist die Ursache unbekannt. Mädchen sind häufiger betroffen als Jungen.
Abhängig vom Alter des Betroffenen beim Auftreten unterscheidet man in:
- infantile Skoliose (0-3 Jahre) - juvenile Skoliose (4-10 Jahre) - Adoleszentenskoliose (ab dem 11. Lebensjahr).
Idiopatische Skoliosen zeigen sich meist im Verlauf des Wachstums. Bedingt durch Wachstumsschübe ist eine rasche Verschlechterung (Progredienz) zu beobachten.
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